Folge 24

Treibjagd

 Infos
1. Ausstrahlung Sat.1 03.05.2000, 20:15 Uhr
Länge 90 Minuten
Auf DVD

Ja (Box Staffel 4 + 5)  [» direkt zur Box]

Drehort(e)

Bad Tölz, Gaißach

Regie Walter Bannert
Buch Michael Lerchenberg
Kamera Hanus Polak

Besetzung:
Ottfried Fischer (Benno Berghammer), Ruth Drexel (Resi Berghammer), Katerina Jacob (Sabrina Lorenz), Gerd Anthoff (Anton Rambold), Norbert Heckner (Dr. Sprung), Carin C. Tietze (Katja Flemisch), Klaus Guth (Staatssekretär Berthold von Gluck), Diana Körner (Staatsanwältin Dr. Zirner), Wolfram Kunkel (Johann Mayr), Christian Kress (Blasius Mayr), Sissy Höfferer (Anna Mössmer), Thomas Kress (Nikolaus Riesch), Winfried Hübner (Korbinian Pföderl), Reinhold Lampe (Thomas Schmeller), Gottfried Drexler (Dr. Edenhofer), Horst Tomayer (Dr. Rupert), Nino Korda Jr. (Amtsarzt), Anton Feichtner (1. Holzer), Werner Zeussel (2. Holzer)

Weiterer Stab:
Produzent: Ernst von Theumer jr. Musik: Kristian Schultze Redaktion: Jan Bremme Ton: Rudolf Hellwig Schnitt: Ingrid Träutlein-Peer Aufnahmeleitung: Robert Müller, Achim Eschke Szenenbild: German Pizzinini Kostüme: Lola Butkus-Ott

Inhalt

Mitten im Wald finden zwei Waldarbeiter eine Leiche, die sie mit ihrem Traktor direkt in den Ort bringen - und das an Resis Augen vorbei, denn die ist im Wald auf der Suche nach Pilzen. Benno und Sabrina nehmen sofort die Ermittlungen auf, denn für sie sieht dieser Fall ganz klar nach Mord aus, auch wenn ihnen der Bürgermeister aus Jachenau, wo der Tote herkommt, diese These immer wieder ausreden will. Hat vielleicht Baulöwe Rambold etwas mit der Sache zu tun? Genau in diesem Gebiet möchte er nämlich ein „Jagderlebniszentrum mit garantiertem Hirsch- und Gamsabschuss“ errichten, doch noch längst befindet sich der ganze dazu gehörige Grund nicht in seinem Besitz. Zählte der Tote vielleicht zu den Jachenauer Bürgern, die ihren Besitz nicht an Rambold verkaufen wollten? Außerdem war der Tote bei Rambold als Baggerfahrer angestellt. Oder steckt der Bürgermeister vielleicht selbst viel tiefer mit drin, als er zugibt? Denn auf der einen Seite will er seine Gemeinde schützen, doch auf der anderen Seite scheint auch er nicht ganz abgeneigt von Rambolds Vorhaben zu sein. Als dann eine Präsentation des neuen Zentrums in Rambold´s Hütte durch ein bäuerliches Femegericht gestört wird, scheint die ganze Sache immer mehr zu eskalieren.

Zusatzinfos

Diese Folge wurde mit von Michael Lerchenberg, den wir sonst als Prälaten Hinter kennen, geschrieben.

Wer sich mehr über die Gemeinde Jachenau informieren möchte, hat dazu im Internet unter www.jachenau.de die Möglichkeit dazu.

Gedreht wurde die Folge allerdings größtenteils in der Gemeinde Gaißach. In Jachenau selbst wurde keine Szene für diese Folge gedreht!

Weltliteratur im Bullen von Tölz!
"Der Jäger von Fall - das ist Weltliteratur!" - so sieht es zumindest Resi und hält dabei den Heimatroman von Ludwig Ganghofer in der Hand.
Ob es nun ein Buch von Welt ist, darüber lässt sich gewiss streiten. Immerhin wurden seine Werke immerhin weltweit rund 30 Millionen Mal verkauft. Der Roman "Der Jäger von Fall" erschien 1983 und ist auch immer noch erhältlich.
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(Quelle: wikipedia)

Fehler in der Folge

Wer in der Jachenau auf Spurensuche gehen möchte, wird sehr enttäuscht sein. Denn die Szenen wurden nicht in Jachenau, sondern meist in Gaißach gedreht. Dort finden man auch das Haus, die Kirche samt Friedhof und den Parkplatz wo der Traktor vorbei fährt quasi direkt auf einem Fleck.

Wie Herr Mayer an der Felswand steht, sieht man im Hintergrund am Boden neben der Wand etwas blaues und weises und einen schwarzen Gegenstand liegen, aber nach dem Sturz ist alles weg.
(Dank an Manfred E.)

Nachdem Rambolt Toni, Staatssekretär von Gluck und Ministerialdirigent Edenhofer ins Haus gegangen sind(00.54.02), sieht man das der Zita Spieler am Tisch nicht spielt aber dennoch die Zita Musik läuft.
(Dank an Manfred E.)

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Sprüche

Benno: "Was isst denn du?"
Sabrina: "Bei abnehmendem Mond nur Obst zum Frühstück."
Benno: "Reicht doch wenn der Mond abnimmt!"

Sabrina erfährt, dass sie nur mit einem Bulldog zu Tatort kommen kann.
Sabrina: "Mitm Trekker?! Ich hab ne helle Hose an!"
Benno: "Noch!"

Benno (am Boden kniend zu Mama): "Wer Ameise sagt, muss auch B-Meise sagen."

Resi zu Benno: "Auf einmal dad sie er für Ameisen interessieren. Aber wenns ums Rasenmähen geht, hätt er immer Dienst!"

Rambold zu Hasi: "Ach geh, die Polizei. Das regelt man unter Jagdfreunden. Moansd, i hab Lust, dass mir da gwampade Berghammer da im ganzen Haus umanandarennt?"

Benno: "Mama, wo hosdn de Schwammerl her?"
Resi: "Wo werd isn herhom? Ausm Woid hoid!"

Benno liest an ihn adressierten Drohbrief: "Wir stechen dich ab!..."
Sabrina liest weiter: "...Fette Sau!"
Benno: "Ja, des hob i scho seiba glesn."

Benno: "Kruzifix, wenn i wos dick hob, is a Waldlauf. I bin doch koa Jogger!"
(Dank an O. Zimmermann)

Sabrina: "und Die Gemeinde weiß Bescheid?"
Rambold: "Natürlich nicht, Frau Lorenz. Solche Geschäfte macht man diskret und geräuschlos. Und wenns dann soweit ist, darf jeder seinen Senf dazugeben. Aber dann ist es bereits zu spät."
(Dank an Rudi H.)

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Wer war der Mörder?

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Kommentare zur Folge

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Bernhard Funk schrieb am 01.12.2015
Woher kenn ich ...?
Winfried Hübner spielt auch in Folge 67: "Die Leonhardifahrer". Er ist der Instalateur, der Bennos Wasserrohrschaden repariert.

Werner Zeussel spielt auch in Folge 38: „Tod nach der Disco“ und zwar den Portier des Finanzamts, als Resi wegen ihrer Betriebsprüfung vorstellig wird

Bernhard Funk schrieb am 24.11.2015
Benno sagt, als sich der Polizist vorstellt: "Pföderl, den Nama hob i doch scho moi ghört" Antwort: "Jo, mit dem Nama hod mas in da Gegnd ned leicht" (Min 9:18). Pföderl war der Name des Jägers, der den Wildschütz Jennerwein hinterrücks erschossen hat. Resi erwähnt den Namen ebenfalls in Folge 61 "Schonzeit" im Zusammenhang mit der Vorbereitung ihres Jennerweinabends, bei dem Willy Michl das Jennerwein-Lied singen soll

Bernhard Funk schrieb am 23.11.2015
Woher kenn ich ...?
Der 2009 verstorbene Schauspieler Werner Zeussel, Darsteller eines der beiden Holzfäller, die die Leiche entdecken, spielt in Folge 33: "Mörder unter sich" den Elektriker, der im Haus von Plaschek in Anwesenheit von Sarina den Tatort untersucht und in Folge 48: "Krieg der Sterne" den Wirt der Dorfwirtschaft, der bei 38:25 eine Maß Bier in einem Zug ausleert

Bernhard Funk schrieb am 19.11.2015
Der Schauspieler Winfried Hübner (der Polizist der Jachenau, Korbinian Pföderl) spielt in Folge 31
Sioux City den "Fuzzy" Alfred Schwägerl

Bernhard Funk schrieb am 08.11.2015
Die Schauspielerin Sissy Höfferer (Anna Mössmer) spielt in Folge: 26 Schöne heile Welt die Susanne Hödlmoser

Michael Born schrieb am 01.06.2015
@ Remigius Geiser (31.05.2015):

Nun ja, auch ich bin Ameisenfreund, jedoch absolut kein Myrmikologe. Aber einer Krimiserienfolge, die im Jahr 2000 abgedreht wurde, heute noch derarte "Kleinigkeiten" anzetteln zu wollen, ist nach 15 Jahren wohl ein wenig spät.

Zumal Michael Lerchenberg, der in der Serie ansonsten hauptsächlich in seiner Schauspielerrolle als Prälat Hinter auftritt, garantiert nicht an solche Feinheiten gedacht hatte. Ok, zwei verschiedene Ameisenarten ins Drehbuch aufzunehmen, zeugt schon von einer gewissen Recherche, aber vielleicht war die Inhalte des Internets seinerzeit noch nicht soweit.

Dennoch hätte man die ganze Story wohl weniger an den Ameisen festmachen sollen, sondern vielmehr an irgendwelche Gräser, Sträuche, Baumrinden o.ä., da stimme ich zu.

Wie auch immer: Die Ameisengeschichte hat dem Publikum sicherlich gefallen. Vor allem, weil vermutlich 99% aller TV-Zuschauer nicht eine Ameisenart von einer anderen unterscheiden konnten und könnten.

Dennoch für mich eine der besseren Folgen des "Bullen"!

Remigius Geiser schrieb am 31.05.2015
Der angebliche promovierte Myrmikologe (Ameisenexperte) Dr. Rupert
ist in Wirklichkeit ein inkompetenter Ignorant:

1. Es handelt sich nicht um Manica rubida,
sondern es sind ganz gewöhnliche Waldameisen der Gattung Formica,
die im Bergwald überall häufig vorkommen.

2. Manica rubida ist nicht "exorbitant selten".

3. Manica rubida lebt nicht im geschlossenen Wald,
wo der Mord stattfand.

4. Manica rubida lebt nicht nur oberhalb von 1500 m,
sondern zwischen 500 m und 2000 m.
Ich selber habe sie auch schon in München gefunden.

5. Schmerzhaft ist nicht der Biss, sondern der Stich.

6. Manica rubida baut keine Ameisenhaufen, sondern Erdnester.

Der Tatort wurde also rein zufällig gefunden;
diese Ameisen waren absolut ungeeignet,
das Team auf die richtige Spur zu bringen.

Mir ist völlig unverständlich,
warum der Drehbuchschreiber Michael Lerchenberg
diese völlig unlogische Ameisenstory
als zentralen Dreh- und Angelpunkt in den Film einbaut
und damit die gesamte Logik der Filmhandlung im Kern zerstört?

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 31.03.2016.

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