Mörder unter sich - Der Bulle von Tölz Folge 33

Mörder unter sich

In diesem Beitrag geht es um die Folge 33 meiner Lieblingsserie Der Bulle von Tölz mit dem verheißungsvollen Titel Mörder unter sich. Klingt spannend, ist es auch. Meiner Meinung nach eine der besten Folgen! Ich warne hier eindringlich diejenigen, die die Serie beziehungsweise die Folge noch nicht gesehen haben. Für Spoiler übernehme ich keine Haftung, also Lesen auf eigene Gefahr!


Das erwartet den Zuschauer in der 33. Folge

Wie schon in der Einleitung angedeutet, ist diese Folge Spannung pur. Das sagt ja schon der Titel, denn es geht um Mord und diesmal nicht nur um einen Mörder, sondern offenbar um mehrere. Darüber wird man als Zuschauer aber erstmal im Unklaren gelassen. Fakt ist, und so viel darf ich hier verraten: Es gibt zwei Unfälle, und zwar richtig seltsame Haushaltsunfälle. Einmal trifft es Hans Plaschek, als er einfach nur mal seine Waschmaschine anschließen will. Gut, okay, Unfälle im Haushalt passieren eben mal. Wie gesagt: Mal. Das ist dann eben Pech für den Betroffenen und man kann es als tragischen Zufall abhaken. Nur blöd, wenn es kurz darauf dann die Nächste trifft. Elfriede Blenninger hat in ihrem Leben garantiert schon 100 Mal Fenster geputzt und nie ist etwas passiert. Tja, aber dieses eine Mal muss sie irgendwie blöd abgerutscht sein und fällt aus dem zweiten Stock. Leider auch nicht nach innen, sondern nach außen und ihre arme Tante muss alles mit ansehen.


Wenn sich Zufälle so häufen, wird es irgendwie verdächtig

Benno Berghammer, der clevere Bulle von Tölz und Kommissarin Sabrina Lorenz haben ein seltsames Gefühl bei der Sache und schauen genauer hin. Siehe da, beide Male ist für die Hinterbliebenen etwas zu holen. Der Mann von der tödlich verunfallten Elfriede hat Anspruch auf ein Erbe in Höhe von 200.000 DM. Bei der Witwe Plaschek ist sogar noch mehr Geld im Spiel, denn ihr Mann war gut versichert. 600.000 Mark liegen in der Lebensversicherung und natürlich ist die Gattin begünstigt. Die Alibis der beiden Hinterbliebenen sind glaubwürdig, also müsste man da eigentlich nicht weiter nachforschen. Aber Benno und Sabrina sind nicht von der Sorte, die schnell aufgeben würde und sie ermitteln weiter. Maria Plaschek feiert ihren vierzigsten Geburtstag und Sabrina schaut aufmerksam hin, mit wem sie diesen wohl feiert. Aha! Elektriker Herr Kroll ist eingeladen. Brisant: Seit einem halben Jahr haben die beiden schon eine Affäre.


Achtung, Spoiler-Alarm:

Der Elektriker und Liebhaber von Maria knickt im Verhör ziemlich schnell ein und gibt zu: Er hat den Sicherungskasten manipuliert und deshalb kam es zum tödlichen Kurzschluss bei der Reparatur. Ins Haus zu kommen, stellte gar kein Problem dar, denn seine Maria ließ ihn des Nächtens herein und leistete somit tatsächlich Beihilfe bei diesem perfiden Plan. Geplant war alles offensichtlich schon lange, denn noch vor Ausübung der Tat wurde eine romantische Kreuzfahrt für die beiden Turteltäubchen gebucht. Da war der arme Hans Plaschek natürlich im Weg und die Frau und Mörderin gibt am Ende zu, dass sie sich eingesperrt fühlte. Im Fall des Fenstersturzes beim Putzen taucht eine Frau namens Walburga Hechenbichler auf und präsentiert einen Brie. Inhalt: Sollte ihr jemals etwas zustoßen, sei ihr Mann der Täter. Das Testament besagt, dass Tante Walburga zur Alleinerbin ernannt wird. Nun könnte der Fall auch gelöst sein, aber es gibt einen Twist: Das Schreiben ist komplett gefälscht.

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